| Gemeinde | Ermatingen | ||
| Ortsgemeinde 1970 | Ermatingen | ||
| Siedlung | Ulmberg | ||
| Flurnamengebiet | Ulmberg | ||
| Namenbuch | Hardmüli, Kanoneblatz, Sägiblatz, Ulmbärg | ||
| Strasse | Ulmberg 14 | ||
| Assek-Nr. | 20/1-0459 | ||
| Parzelle | 1093 | ||
| Schutzziele | Eigenwert: Zu erhalten und zu pflegen ist die Substanz des Gebäudes, das insgesamt von überragender kulturhistorischer Bedeutung ist. Substanziell zu erhalten sind im Äusseren die für den Gesamtbau charakteristischen Konstruktions- und Gestaltungselemente. Substanziell zu erhalten sind im Inneren die historischen Oberflächen und Ausstattungselemente in ihrer Materialität und Formensprache. Denkmalgerechte Anpassungen sind möglich. Schutzumfang: Die Detaillierung des Schutzumfangs ist anhand eines konkreten Bau- oder Veräusserungsvorhabens mit dem Amt für Denkmalpflege sowie der Gemeinde zu definieren. Situationswert/Umgebung: Zu erhalten und zu pflegen ist die ortsbauliche Situation mit ihrer charakteristischen Umgebung, in welcher das wertvolle Objekt wirkt und wahrgenommen wird. | ||
| Nutzungsplanung | Objektbezogene Spezialbauzone, Gestaltungsplan, ÖREB-Kulturobjekt | ||
| Ortsbildinventar nach ISOS | Baugruppe 0.6 (A-Baugruppe), Baugruppe 0.5 (A-Baugruppe), Einzelelement 0.6.1 (Schützenswertes Einzelelement), Einzelelement 0.5.1 (Schützenswertes Einzelelement) | ||
| Koord. Ost | 2723032 | Koord. Nord | 1280663 |
| Heutige Nutzung | Wohnhaus | ||
| Ursp. Nutzung | |||
| Gebäudename | Ulmberg | ||
| Schutzstatus | Schutz rechtskräftig | ||
| Aktuelle Einstufung | wertvoll, Ordentliche Revision | 2008 | |
| Link zu den Einstufungskategorien | |||
| Erstes Inventar | 1987 | ||
| Instanz | Verzeichnis | Eintrag | Datum |
|---|---|---|---|
| Gemeinde | Schutzplan Kulturobjekte | 28.05.2015 |
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1919/20 erbaut. Architekt Arminio Cristofari, Zürich; Gartenarchitekt W. Pohl, Zürich. Südlich des Dorfes zwischen zwei Bachtobeln auf Anhöhe gelegene herrschaftliche Villa. Gestreckter, architektonisch durchkomponierter Verputzbau mit überhohem Parterre und mit Walmdach. Trakt zu 7x2 Achsen, gegliedert in zweiachsige Aussenkompartimente und eine dreiachsige Mitte, diese mit südwestlichem Portikus und nordöstlicher (seeseitiger) Terrasse. Karger klassizistischer Fassadenschmuck. Historistische Ausstattung. 1998 Renovation. Ehemals prachtvolle Parkanlage mit Bassins und Pavillons. In unmittelbarer Nachbarschaft Ergänzungsbau in Stahl und Glas (1998 von Herzog und de Meuron). Dokumentation: Die Kunstdenkmäler des Bezirks Kreuzlingen. Manuskript 2004. Archiv des Amtes für Denkmalpflege, Frauenfeld. - Brandkataster Staatsarchiv TG. - Die Schweizerische Baukunst 1920, S. 147-157. - Amt für Denkmalpflege, Archiv, Fotoarchiv. - Kulturschätze im Thurgau entdecken und erleben. Bearbeitet von Cornelia Stäheli. Fotos von Rolf A. Stähli. Frauenfeld 2003, S. 83. - Abegg, Regine/Erni, Peter/Raimann, Alfons. Die Kunstdenkmäler des Kantons Thurgau. Band 8: Rund um Kreuzlingen. Bern 2014, S. 152. |