| Gemeinde | Wäldi | ||
| Ortsgemeinde 1970 | Lipperswil | ||
| Siedlung | Lipperswil | ||
| Flurnamengebiet | Schmittacker | ||
| Namenbuch | Stroossacker, Schmittacker | ||
| Strasse | Poststrasse 5 | ||
| Assek-Nr. | 68/2-0042 | ||
| Parzelle | 637 | ||
| Schutzziele | |||
| Nutzungsplanung | Gestaltungsplan, ÖREB-Kulturobjekt | ||
| Ortsbildinventar nach ISOS | |||
| Koord. Ost | 2721602 | Koord. Nord | 1275126 |
| Heutige Nutzung | Wohnhaus Scheune | ||
| Ursp. Nutzung | |||
| Gebäudename | |||
| Schutzstatus | |||
| Aktuelle Einstufung | bemerkenswert, Schutzplanbegleitung | 2016 | |
| Link zu den Einstufungskategorien | |||
| Ordentliche Revision | 2014 | ||
| Erstes Inventar | 1995 | ||
Keine Einträge
|
Vielzweckgebäude, Gesamterscheinung 1. Hälfte 19. Jh. Rechtwinklig angelegter Gebäudekomplex. Nach Norden liegender, zweigeschossiger Wohnteil mit Giebeldach und Aufschieblingen. Massives und verputztes Erdgeschoss, Obergeschoss in einfacher Fachwerkkonstruktion mit Rautenmuster im Giebelfeld. Unregelmässige Befensterung. Nordöstliche Gebäudeecke eingezogen und von schlicht profilierter Holzsäule unterfangen, entsprechende Holzsäule an nordwestlicher Ecke. Bretterverschaltes Aufzugstor im nördlichen Giebelfeld. Stirnbretter mit schlichtem Sägezierwerk. Westseitig im Kehrverband anschliessender und leicht firsthöherer Ökonomieteil mit Giebeldach und Aufschieblingen. Übergang zum Wohnteil im Obergeschoss mit Fachwerkkonstruktion. Erdgeschoss nordseitig verputzt, Oberbau bretterverschalt. Südseitig teilweise bretterverschalt und verputzt. Eternitverschaltes Giebelfeld. Bretterverschalte Dachuntersichten. Westseitig mit Pultdachanbau jüngeren Datums. Südseitig mit Kellerzugang. Wenige Reste der historischen Innenausstattung erhalten. Südöstlicher Gebäudeteil unterkellert. (Begehung Mai 2016) Auffälliger Baukörper unmittelbar an Strassenkreuzung und direkt gegenüber dem bedeutenden Wohnhaus Poststrasse 40 (Assek.-Nr. 68/2-0040) gelegen. Nordseitig mit asphaltiertem und gekiestem Vorplatz. Auf der Sulzberger-Karte von 1835 mit kleinerem Grundriss, wohl nur das Wohnhaus, und auf der Siegfried-Karte von 1885 mit heutigem Grundriss verzeichnet. Ursprünglich mit Schmiede. Fassaden teilweise modernisiert, Fenster ersetzt. Ökonomieteil zu Wohnzwecken umgenutzt. Als einfaches Gebäude des 19. Jh. zählt es zu den charakteristischen Bauten, die das Ortsbild von Lipperswil ausmachen. Dokumentation: Abegg, Regine/Erni, Peter/Raimann, Alfons. Die Kunstdenkmäler des Kantons Thurgau. Band 8: Rund um Kreuzlingen. Bern 2014, S. 401. - Bauernhausforschung im Kanton Thurgau. Grundlagenkartei. Verfasst von Erika Tanner, ca. 1986-98 (Amt für Denkmalpflege); mit weiterführenden Angaben. - Brandkataster Staatsarchiv TG. |