Vermutlich anstelle der ehemaligen Burg Bachtobel errichtet. Der bestehende Bau datiert aus dem 16. Jahrhundert. Er ging 1784 an die jetzige Besitzerfamilie Kesselring über. Mansarddach und gute Biedermeiereinbauten um 1820, gemäss Dendro-Untersuchung jedoch älter. (Im geriegelten Ökonomiegebäude Trottbäume von über zehn Metern Länge, datiert 1584 und 1729). (Quellen: Lei, Geschichte und Geschichten, S.61 ff.; Kunstführer, S.637).
Dendrochronologische Datierung: Dachstuhl und Fachwerkwand 2. OG 1795/1796.
Dokumentation: Kloster Fischingen. Die Restaurierung der barocken Prälatur. Denkmalpflege im Thurgau 1. Frauenfeld 2000. S. 110-111. - Ein Blick ins Paradies. Denkmalpflege im Thurgau 4. Frauenfeld 2003. S. 112-113. - Amt für Denkmalpflege, Budget-Berichte 2000, S. 113. - Müller, Ernst (Hg.). Der Thurgau in alten Ansichten. Druckgraphiken von 1500 bis um 1880. Frauenfeld 1992. Nr. 822. - Sonderegger, Stefan. "Den Weingarten in Ehren haben". Ottenberger Weinbau. In: Vom Bodensee nach Bischofszell. Alltag und Wirtschaft im 15. Jahrhundert. Hg. Volkart, Silvia. Reihe, Der Thurgau im späten Mittelalter, Bd. 2. Zürich 2015, S. 89-93. - Brandkataster Staatsarchiv TG. - Innere Werte. Historische Ausstattungen im Denkmal. Denkmalpflege im Thurgau 20. Basel 2018, S. 56, 63-65. - Dendrochronologischer Bericht vom 11.05.2022. Amt für Archäologie des Kantons Thurgau. Archiv des Amtes für Denkmalpflege. - Lei, Hermann. Vor 200 Jahren erwarb Johann Ulrich Kesselring Bachtobel. Weinfelden 1984. - Lei, Hermann. Geschichte und Geschichten um Weinfelder Häuser und Plätze. Weinfelden 1974, S. 61-63. - Verkehrs- und Verschönerungsverein Weinfelden. Weinfelden und Umgebung. Weinfelden [1905], S. 20. - Keller, Jacob Ulrich / Neuenschwander, Friedrich Wilhelm. Chronik von Frauenfeld. Eine Sammlung historischer Tatsachen und Ueberlieferungen. Weinfelden 1931, S. 336. - Früh, Margrit. Die Öfen im Schloss Bachtobel. Frauenfeld 2014.
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