| Gemeinde | Schlatt (TG) | ||
| Ortsgemeinde 1970 | Unterschlatt | ||
| Siedlung | Dickihof | ||
| Flurnamengebiet | Dickihof | ||
| Namenbuch | Hinder de Hüüsere, Dickihof | ||
| Strasse | Dickihof 12 | ||
| Assek-Nr. | 80/2-0301 | ||
| Parzelle | 3 | ||
| Schutzziele | Eigenwert: Zu erhalten und zu pflegen ist die Substanz des Gebäudes, das im Äusseren von herausragender und im Inneren von überragender kulturhistorischer Bedeutung ist. Substanziell zu erhalten sind im Äusseren die für den Gesamtbau charakteristischen Konstruktions- und Gestaltungselemente. Substanziell zu erhalten sind im Inneren die historischen Oberflächen und Ausstattungselemente in ihrer Materialität und Formensprache. Denkmalgerechte Anpassungen sind möglich. Schutzumfang: Die Detaillierung des Schutzumfangs ist anhand eines konkreten Bau- oder Veräusserungsvorhabens mit dem Amt für Denkmalpflege sowie der Gemeinde zu definieren. Situationswert/Umgebung: Zu erhalten und zu pflegen ist die ortsbauliche Situation mit ihrer charakteristischen Umgebung, in welcher das wertvolle Objekt wirkt und wahrgenommen wird. | ||
| Nutzungsplanung | Weilerzone, ÖREB-Kulturobjekt | ||
| Ortsbildinventar nach ISOS | Gebiet 1 (A-Gebiet) | ||
| Koord. Ost | 2696600 | Koord. Nord | 1278284 |
| Heutige Nutzung | Wohnhaus | ||
| Ursp. Nutzung | |||
| Gebäudename | |||
| Schutzstatus | Schutz rechtskräftig | ||
| Aktuelle Einstufung | wertvoll, Ordentliche Revision | 2004 | |
| Link zu den Einstufungskategorien | |||
| Erstes Inventar | 1975 | ||
| Instanz | Verzeichnis | Eintrag | Datum |
|---|---|---|---|
| Bund | Kulturgüterinventar KGS | B-Objekt | 13.10.2021 |
| Gemeinde | Schutzplan Kulturobjekte | 11.11.2008 |
|
> Siehe auch Dickihof 8, 10 und 12. Auf Hanhart-Karte (1772) teilweise angegeben. Gesamterscheinung des Stammbaus Dickihof 8/10 (Assek.-Nr. 303/304) wohl 18. Jahrhundert mit älteren Teilen (?). Stattlicher, zweigeschossiger Fachwerkbau mit Giebeldach. Strassenseitig verputzt und mit regelmässigen Fensterreihen. An den breitgelagerten Stammbau Dickihof 8/10 fügen sich nord- und ostseitig jüngere Teile. Bemerkenswerter Streckhof mit hohem Stellenwert in der Häusergruppe (Lage an der Aussenseite der östlichen Ausgangskurve). Innenausstattung: grüner Kachelofen, signiert: '18 K (onrad) Monhart Hafner von Schlatt 46'. Zwischen 1975 und 2002 renoviert. Dokumentation: Tanner, Erika. Die Bauernhäuser des Kantons Thurgau. Basel 1998, S. 309. - Bauernhausforschung im Kanton Thurgau. Grundlagenkartei. Verfasst von Erika Tanner, ca. 1986-1998 (Amt für Denkmalpflege); mit weiterführenden Angaben. - Raimann, Alfons. Die Kunstdenkmäler des Kantons Thurgau. Band 5: Der Bezirk Diessenhofen. Bern 1992, S. 269f. - Brandkataster Staatsarchiv TG. |