Hinweisinventar Bauten

Daten Amtliche Vermessung
Gemeinde Warth-Weiningen
Ortsgemeinde 1970 Warth
Siedlung Kartause Ittingen
Flurnamengebiet Kartause Ittingen
Namenbuch Ittinge, Müliport, Karduus, Kartuus, Ittinge
Strasse Kartause Ittingen 1.14
Assek-Nr. 76/1-0075
Parzelle 8
Schutzziele
Schutzziele Eigenwert: Zu erhalten und zu pflegen ist die Substanz des Gebäudes, das im Äusseren von herausragender und im Inneren von überragender kulturhistorischer Bedeutung ist. Substanziell zu erhalten sind im Äusseren die für den Gesamtbau charakteristischen Konstruktions- und Gestaltungselemente. Substanziell zu erhalten sind im Inneren die historischen Oberflächen und Ausstattungselemente in ihrer Materialität und Formensprache. Denkmalgerechte Anpassungen sind möglich. Schutzumfang: Die Detaillierung des Schutzumfangs ist anhand eines konkreten Bau- oder Veräusserungsvorhabens mit dem Amt für Denkmalpflege sowie der Gemeinde zu definieren. Situationswert/Umgebung: Zu erhalten und zu pflegen ist die ortsbauliche Situation mit ihrer charakteristischen Umgebung, in welcher das wertvolle Objekt wirkt und wahrgenommen wird.
Nutzungsplanung und ISOS
Nutzungsplanung Objektbezogene Spezialbauzone, Gefahrenzone, ÖREB-Kulturobjekt
Ortsbildinventar nach ISOS Baugruppe 0.1 (A-Baugruppe)
Daten Hinweisinventar und IDEGO
Koord. Ost 2707312 Koord. Nord 1271079
Heutige Nutzung Sägerei
Ursp. Nutzung
Gebäudename
Schutzstatus Schutz rechtskräftig
Aktuelle Einstufung besonders wertvoll, Ordentliche Revision 2008
Link zu den Einstufungskategorien
Erstes Inventar 1993
Passfoto
Passfoto 76/1-0075

Dateiname: 07_237_34.jpg

Inventar- und Schutzeinträge (ohne Gewähr auf Vollständigkeit)
Instanz Verzeichnis Eintrag Datum
Gemeinde Schutzplan Kulturobjekte 24.04.2023
Bund Kulturgüterinventar KGS A-Objekt 13.10.2021
Bund Schutzliste Bundesamt für Kultur (BAK) ö.-r. Anmerkung 15.09.2000
Bund Schutzliste Bundesamt für Kultur (BAK) Dienstbarkeit 09.06.1981
Baugeschichte, Beschreibung, Dokumentation
Teil der Kartause Ittingen. Weiteres siehe Kartause Ittingen 60z.

1742 hat das Gottshaus Ittingen Säge, Reibe, Schleife etc. von Grund auf neu erbaut.

Bohlenständerbau mit steilem Giebeldach. die Überblattungen der Kopfbänder deuten darauf hin, dass hier im Sockelgeschoss beim Neuaufrichten oben genannter Gebäude der Vorgängerbau wieder verwendet und nur teilweise erneuert wurde.

Dokumentation: Bauernhausforschung im Kanton Thurgau. Grundlagenkartei. Verfasst von Erika Tanner, ca. 1986-1998 (Amt für Denkmalpflege); mit weiterführenden Angaben. - Brandkataster Staatsarchiv TG.
Brandkataster
Kat.-Jahr/Nr.  Eigentümer (Uebernahme-Jahr)  Bauperiode/Assekuranzwert/Hinweise
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1808/229       Kloster Ittingen              1808    fl.     800 Säge/Ribi/Schütti
               Traber Jakob (Pächter)                            tw. Riegel
1851/42/43                                   1851    fl.   2'050 (Lehenmühle) Säge/
                                                                 Reibe
1882           Fehr Viktor, Major
1887/39        Fehr Viktor                   1887    Fr.   4'000 Säge/Reibe m. Wasserrad
1901/39                                      1901    Fr.   4'000
1912/67        Fehr Oberst                   1912    Fr.   4'000 Säge u. Stall
1926/67        Fehr Viktor                   1926    Fr.   2'000
1965/67        Fehr Edmund                   1947    Fr.   2'000
                                             1948    Fr.   5'000
                                             1965    Fr.   8'000 1/5 Riegel
Weitere Fotos
Zusatzfoto 76/1-0075
Dateiname: 07_237_33.jpg; Fotoart: Zusatzfoto
Altes Passfoto 76/1-0075
Dateiname: 92_279_34.jpg; Fotoart: Altes Passfoto
Amt für Denkmalpflege des Kantons Thurgau